SKG Ober-Ramstadt e.V.

Sport und Kultur Gemeinschaft

Ballschule


Die vier Leitsätze und Prinzipien der Ballschule Heidelberg

Entwicklungsgemäßheit  „Kinder sind keine verkleinerten Erwachsenen!“

Vielseitigkeit  „Kinder sind Allrounder und keine Spezialisten!“

Spielerisch-unangeleitetes Lernen  „Probieren geht über Studieren!“

Freudbetontheit  „Spielen macht den Meister!“   


Entwicklungsgemäßheit – Die Zielstellungen der Förderprogramme – gleich welcher Art –  sind entwicklungsgemäß auszuwählen. Erstens ist zu berücksichtigen, welche Kompetenzen Klein- und Vorschulkinder gewöhnlich „mitbringen“. Zweitens – und mindestens genauso wichtig – muss beachtet werden, über welche „Talente“ die Kinder verfügen.

Vielseitigkeit – Die Kinder sollen in der Ballschule ein breites Fundament an spielerisch sportartenübergreifenden Basiskompetenzen, das in fast nahezu allen Sportspielen benötigt wird (integrative Sportspielvermittlung), erlernen. Durch den Einsatz abwechslungsreicher Spielmaterialien und Übungen sammeln die Kinder der Ballschule vielfältige Bewegungserfahrungen.

Spielerisch-unangeleitetes Lernen – Die Kinder werden nicht fortwährend instruiert und korrigiert. Wenn ein Kind beim Spielen dauernd gesagt bekommt, worauf es zu achten hat, dann wird seine Aufmerksamkeit eingeengt. Es schaut dann – je nach Anweisung – nur noch auf einen Mitspieler oder Gegenspieler und wird blind für das restliche Spielgeschehen. Wer mehr sieht, hat mehr Ideen und kann in unterschiedlichen Spielsituationen vielfältiger/flexibler agieren! (Spielkreativität)

Freudbetontheit – Wichtig für das Lernen sind unerwartete Erfolgserlebnisse, die bei den Kindern lernförderliche „Dopaminduschen“ und gleichzeitig Glücksgefühle auslösen. Dies trägt wiederum zu einem höheren Lernerfolg bei.

“ Ein Kind ist nur dann Kind, wenn es spielt ”

Friedrich von Schiller




Trainingszeiten sind montags   

  • von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr ab 6 Jahren
  • von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr von 4 - 6 Jahren


 

Die Grundphilosophie aller Ballschulprogramme

In den Programmen der Ballschule lernen die Kinder das ABC des Spielens, deren Entwicklung auf langjährige sportwissenschaftliche Forschung von Prof. Dr. Klaus Roth zurückgeht. Die Buchstaben A, B und C stehen jeweils für drei motorische oder spieltaktische Kompetenzbereiche. Genauso wie das normale“ ABC das Baumaterial für Wörter und Sätze liefert, stellt das Ballschul-ABC die Grundlage für das erfolgreiche Handeln in mehr oder weniger allen Spielsituationen dar.

Im Vordergrund steht eine vielseitige und spielerisch-unangeleitete Vermittlung von allgemeinen, altersgerechten und sportartübergreifenden Kompetenzen. In spaßbetonten Wettkämpfen werden die Kinder in Spielen und Übungen mit der Hand, dem Fuß und dem Schläger nach dem Vorbild der Straßenspielkultur in die Welt der Sportspiele eingeführt.

Die Ballschule für Kindergartenkinder – Die Mini Ballschule

Was können Kindergartenkinder und wofür sind sie besonders gut trainierbar?


Fangen

Flugbahn des Balles erkennen

Zeitdruck

Stoppen

Laufweg zum Ball bestimmen

Präzisionsdruck

Prellen

Spielpunkt des Balles bestimmen

Komplexitätsdruck

Dribbeln

Anbieten & Orientieren

Organisationsdruck

Werfen

Ballbesitz kooperativ sichern

Variabilitätsdruck

Kicken

Lücke erkennen


Schlagen




A   Motorische Elementarformen optimieren B   Technisch-taktische Spielbausteine erlernen C   Motorische Intelligenz verbessern    

Die Ballschule für Grundschulkinder – Das ABC des Spielens

Was können Grundschulkinder und wofür sind sie besonders gut trainierbar?


Anbieten & Orientieren

Ballgefühl

Flugbahn des Balles erkennen

Ballbesitz individuell sichern

Zeitdruck

Positionen & Bewegungen der Mitspieler erkennen

Ballbesitz kooperativ sichern

Präzisionsdruck

Positionen & Bewegungen der Gegenspieler erkennen

Überzahl individuell herausspielen

Komplexitätsdruck

Laufweg zum Ball bestimmen

Überzahl kooperativ herausspielen

Organisationsdruck

Spielpunkt des Balles bestimmen

Lücke erkennen

 Variabilitätsdruck

Ballbesitz kontrollieren

Abschlussmöglichkeit nutzen

 Belastungsdruck

Ballabgabe kontrollieren




A   Taktische Spielbausteine optimieren B   Motorische Intelligenz verbessern C   Technische Spielbausteine entwickeln    

Vielseitigkeit ist Trumpf – Vorteile einer sportspielübergreifenden Ausbildung

Eine umfassende vielseitige Ausbildung ermöglicht größere motorische und taktische Lernfortschritte als ein spezifischer Einstieg in die Welt der Spiele.

Viele international erfolgreiche Kader-Athleten haben in ihrer Kindheit meist nicht nur eine Sportart, sondern mehrere Sportarten betrieben, bis sie schließlich ihre Sportart gefunden und sich im Spitzensport etabliert haben.

Eine umfassende vielseitige Ausbildung führt dazu, dass Kinder und Jugendliche nicht wieder frühzeitig aus dem Sport aussteigen.

Vielfälte Spielgelegenheiten führen zu mehr Erfolgserlebnisse, erhöhen durch Dopamin den Spaß an Bewegungen und sorgen für einen größeren Lernfortschritt.

Richtig ausgewählte und gut dosierte körperliche Aktivitäten sind der Motor für die gesamte
Persönlichkeitsentwicklung.

Die Ballschule – Qualität vor Quantität

Die Ballschule hat seit ihrer Gründung eingeschlagen wie ein „unhaltbarer Torschuss“. Mittlerweile gibt es Zentren in ganz Deutschland. Sie arbeitet (kooperiert) mit Einrichtungen wie Kindergärten, Grundschulen, Sportvereine und Sportverbände, die sich ebenfalls als motivierte „Anwälte für eine bewegungsreiche Kindheit“ verstehen. Durch ihre große nationale und internationale Reichweite ist die Ballschule Heidelberg eines der sportwissenschaftlich bedeutendsten Transferprojekte der Welt.

  Gesicherte wissenschaftliche Grundlagen    Vielfältige Angebote/Programme


   Regelmäßige Aus- und Fortbildungen

   Abwechslungsreiche Spielmaterialien

   Kontinuierliche Qualitätssicherung

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Mit unserem Wissen und den über Jahre gesammelten Erfahrungen setzen wir uns dafür ein, dass Kinder wieder zu dem werden, was sie eigentlich sind: Bewegungskinder!

Helfen Sie mit: Kooperationspartner werden!