SKG Ober-Ramstadt e.V.

Sport und Kultur Gemeinschaft

Rope-Skipping


BEGRIFFLICHKEIT ROPE SKIPPING

Die wörtliche Übersetzung des Begriffes "Rope Skipping" bedeutet nach dem Wörterbuch nichts anderes als Seilspringen. Für viele drängt sich jetzt der Gedanke auf, daß das ja ein alter Hut sei und man schon seit Jahren diese Sportart betreibt. Seilspringen kann aber viel mehr sein! Dies wird sich von der ersten Minute an in der Praxis beweisen!

Es gibt allerdings auch Sportarten, in denen das Seilspringen von Anfang an ein sehr beliebtes Trainingsmittel war und ist, wie z.B. beim Boxsport. Hier wird das Seil zum Training der Schnelligkeit und der Ausdauer benutzt.

Der Begriff "Rope Skipping" hat wie viele andere Trendsportarten seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Deshalb werden die einzelnen Sprünge "Stunts", wie z.B. auch in der Aerobic in Englisch beschrieben (Fachsprache). Das Kennen und Wissen, um was es beim "Rope Skipping" eigentlich geht, sowie der Spaß am Ausprobieren der einzelnen Stunts macht vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen den Reiz aus, es doch einmal zu versuchen.


Komm' mach mit - Spring' Dich fit


Mittwoch von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr für Kinder ab 8 Jahre und Jugendliche

in der Hans-Gustav-Röhr-Halle


CHARAKTERISTIK ROPE SKIPPING

Warum ist "Rope Skipping" mehr als nur Seilspringen?

  1. Gesprungen wird mit unterschiedlichem Tempo     zu einen deutlich hörbaren "Beat" der begleitenden Musik. Der "Beat"     sollte dem Können des Springers angepaßt sein, in der Regel werden Tempi von 120-160     Bpm. verwendet. Die hohe Schlagzahl der Musik bedingt ein sehr schnelles und dynamisches     Springen, das zunächst auf eine Doppelfederung verzichtet.     

  2. "Rope Skipping" unterscheidet     sich vom herkömmlichen Seilspringen durch die verschiedenen "Stunts" - ein     Zusammenhang mit anderen bekannten Sportarten, die ein Seil benutzen, ist nicht     herzustellen. Von unterschiedlichen Beinsprungbewegungen mit und ohne Armbewegungen bis     hin zu spektakulären , akrobatischen " Stunts" reicht die große Palette des     "Rope Skipping."     

  3. Das gemeinsame Handeln mit dem Partner     oder in der Guppe stellt einen weiteren wesentlichen Aspekt der Sportart dar. In den     Sprungformen zu zweit oder mehreren wird eine außerordentliche Team-Arbeit gefordert, die     zu einem sehr starken Gruppenbewußtsein beiträgt.  


GESUNDHEITSASPEKTE

Seilspringen ist den elementaren Bewegungsformen des Springens zuzuordnen. Dies wiederum entspricht einer natürlichen Grundtätigkeit des Menschen. Die Möglichkeit der Variation und Gestaltung fördert das natürliche Bewegungsbedürfnis aller Altersschichten, insbesondere die der Kinder und Jugendlichen. Es stellt sich erst einmal die Frage, welche physischen Voraussetzungen an den Organismus gestellt werden, und welche Aspekte beim gesundheitsorientierten "Rope Skipping" zum Tragen kommen.  

Physische Grundvoraussetzungen  

a) Kraft (Kraftausdauer)

Neben einer Stärkung der Muskulatur im Bereich der unteren Extremitäten kommt es zu einer positiven Anpassung im Schultergürtel und Armmuskelbereich.

b) Ausdauer

Ein aktives Herz-Kreislauf-Training mit sehr hohem Stellenwert (10 min. "Rope Skipping" erzielt einen gleichzusetzenden Trainingseffekt wie 30 min. Jogging).

c) Beweglichkeit

Im fortgeschrittenen Umgang mit den "Stunts" des "Rope Skipping" spielt die Beweglichkeit der Gelenke im Hüft- und Schulterbereich eine zunehmende Rolle.

d) Koordination

Die koordinativen Komplexeigenschaften stellen einen Schwerpunkt im "Rope Skipping" dar: Gewandtheit, Geschicklichkeit und Gleichgewicht werden von Beginn an gefordert und geschult.


Kleidung

Feste Schuhe, am besten mit Ballendämpfung, fangen entsprechende Stoßbelastungen im Vorfeld ab. Im Springen von Kombinationen, Drehungen und Mehrfachdurchschlägen gibt der Schuh den Füßen und Sprunggelenken einen zusätzlichen Halt. Die Kleidung sollte sportlich funktional der Witterung und Räumlichkeit angepaßt sein. Weite lange Hosen, übergroße Sweatshirts und ähnliches, behindern die Bewegungsausführung im Seil.

Die Seile ("Ropes")

Die Sprungseile besitzen einen besonderen Hohlgriff, in dem sich das eigentliche Seil dreht. Dadurch werden wesentlich höhere Sprungfrequenzen erreicht, ohne das sich das Seil verdreht.

Speed Rope": Für schnelle Einzelsprünge

"Beaeded Rope" (Gliederseil): Für formstabiles Springen ("Wheel, "Visitor")

"Double Dutch": Zwei ca. 5,40 m lange Schwungseile

Musik-Kriterien

Die Musik sollte einen klar hörbaren "Beat" haben und so ausgesucht sein, dass sie den Übenden motiviert.  

Speed Rope

Das Springen im Einzelseil ist gekennzeichnet von den grundlegenden Merkmalen des "Rope Skipping", orientiert sich nicht nur an den einzelnen"Basic-Stunts". Wenn man ein paar einfache Regeln beachtet, kann es gleich losgehen.

   

Spielerische Aufgaben in der Gruppe bereichern den Gesamtunterricht, erhöhen die Intensität, den Lernerfolg und haben einen hohen sozialen Stellenwert.  

 

ZUSAMMENFASSUNG

  • Rope Skipping vermittelt schnelle     Erfolgserlebnisse     

  • Rope Skipping fördert die Kreativität     

  • Rope Skipping kann überall durchgeführt     werden     

  • Rope Skipping fördert die Gruppenbildung     

  • Rope Skipping bietet differenzierte     Steigerungsmöglichkeiten     

  • Rope Skipping umfaßt alle Komponenten     der konditionellen Grundlagen     

  • Rope Skipping macht Spaß!!!!!!!!     


Komm' mach mit - Spring' Dich fit


Mittwoch von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr für Kinder ab 8 Jahre und Jugendliche

in der Hans-Gustav-Röhr-Halle