SKG Ober-Ramstadt e.V.

Sport und Kultur Gemeinschaft

präv. Wirbelsäulengymnastik


Gutes für den Rücken - präventive Wirbelsäulengymnastik


Rückenbeschwerden können verschiedene Ursachen haben. Jean Rofidal schreibt in seinem Buch"DO-IN":
"Der Rücken ist der edelste Teil unseres Körpers. Die Wirbelsäule im Rücken ist wie ein elektronisches Klavier, von dem Befehle an alle Teile des Körpers ausgehen. Wenn ein Wirbel beschädigt ist, leidet das entsprechende Organ und seine Funktion darunter. Wenn umgekehrt ein Organ erkrankt, z.B. aufgrund von Überernährung, wird der entsprechende Wirbel blockiert und am Rücken tauchen schmerzhafte Stellen auf. Der Rücken ist auch ein Spiegel unseres psychischen Lebens. Er nimmt alle Spannungen wahr, alle Konflikte, alle Stresssituationen und gibt sie wieder als Muskelverknotungen und Spannungen, wodurch mit der Zeit die Energie immer schlechter fließt und schließlich organische Beschwerden entstehen. Es ist also wichtig, einen vollkommen gesunden Rücken zu haben."

Hanne Marquardt, Fußreflexzonentherapeutin, fasst sich da kürzer:
"Der Mensch ist nich krank weil er Ischias hat, sondern hat Ischias, weil er krank ist."

Interessant ist auch die Antwort Samy Molchos auf die Frage, was denn den Rücken beuge, denn nur noch wenige Menschen in unserer Gesellschaft tragen physische Lasten.
"Eine der für unsere Zeit typischen Belastungen heißt Verantwortung. Sie ist mit Erwartungen verknüpft, die viele Menschen nicht erfüllen zu können glauben, und das bedrückt sie. Es kommt darauf an, wie der einzelne seine Verantwortung sieht. Ich sage gern: "Ich habe Verantwortung, andere tragen Verantwortung. Die Einstellung überträgt sich sichtbar auf das körperliche Wohlbefinden. Wer belastet ist, dessen Bewegungsfreiheit reduziert sich.
Der abgerollte, gebeugte Rücken zwingt den Körper nach unten. So werden Bewegungen von Hals und Schulter erschwert."

Zum Abschluss, und sicher auch zum Nachdenken einige Textzeilen von Bettina Wagner in ihrem Lied "Kinder" von 1976:
"Ist so'n kleines Rückgrad, sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht. Grade, klare Menschen, wär'n ein schönes Ziel. Leute ohne Rückgrad hab'n wir schon zuviel."

Unser Rücken hat also zu allem von uns einen (mehr oder weniger guten) Kontakt, von den Füßen angefangen über den Scheitelpunkt bis zu unserer Seele. Er trägt Lasten, beugt sich vielleicht darunter, gleicht aus und richtet auf. Um aus der Wirbelsäule eine 'Säule der wirbelnden Energie' zu machen, dehnen und kräftigen wir, werfen den Blick immer öfter nach innen um unserer Atmung nachzugehen und den eigenen Rhythmus zu finden. Der eigene Rhythmus, die 'innere Musik' zu hören heißt auch, aufmerksam und achtsam mit sich umzugehen, Grenzen und kleinste Veränderungen wahrzunehmen und vor allen Dingen Spaß an der Bewegung zu haben. 

Die SKG bietet eine Gruppe für präventive Wirbelsäulengymnastik an:

Am Freitagvormittag von 10.00 bis 11:00 Uhr treffen sich ca. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Scheunensaal, um gutes für ihren Rücken zu tun und, unter Anleitung von Anneliese Kläres, ihre physiologische Beweglichkeit zu verbessern.


Wir haben Ihr Intresse geweckt, dann kommen Sie vorbei und tuen etwas gesundes für ihren Rücken.